am 29. November 2008 lädt der Grüne Salon um 20:00 Uhr ins ka.3 ein, zu:
STRANGE FRUIT, einer Hommage an Billie Holliday.
Es wirken mit:
Werner Volkner - Blues-Harp
Markus Kiefer - Schauspiel, Gesang
Wolfgang Bachmann - Gitarre
Sven Vilhelmsson - Kontrabass
Der Eintritt beträgt 10€.
In Kooperation mit der RUHRWERKSTATT Kultur-Arbeit im Revier e.V. in Oberhausen haben wir in diesem Jahr eine andere Art der Durchführung der internen Audits gewählt.
Die RUHRWERKSTATT Kultur Arbeit im Revier e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich parteipolitisch und konfessionell unabhängig seit 1977 dafür einsetzt, dass jeder
Mensch gleichermaßen eine Chance zur persönlichen, beruflichen und kulturellen Entfaltung erhält.
Im Frühjahr dieses Jahres haben Auditteams von RE/init e. V. die internen Audits bei der Ruhrwerkstatt sehr erfolgreich durchgeführt. Im Gegenzug waren jetzt vier Teams der Ruhrwerkstatt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen bei RE/init e. V. im Einsatz, um die Leistungsprozesse Teilnehmeraufnahme, Vermittlung, Nachbetreuung und Kompetenzfeststellung zu auditieren. Verbunden damit stellt sich zunächst einmal die Frage:
Was sind Audits?
Audits sind systematische, unabhängige und dokumentierte Verfahren zur Überprüfung der Wirksamkeit des Systems und seiner Anwendung in der Praxis, um Verbesserungsansätze zu entdecken. (ISO 19011: Leitfaden für Audits von Qualitäts- und Umweltmanagementsystemen)
Sie sind ein wirksames Mittel, damit das QM-System nicht nur auf dem Papier besteht.
Wie arbeiten die internen Auditoren?
Wir waren von der gegenseitigen Prüfung sehr beeindruckt und haben viele neue Erfahrungen sammeln, Ideen aufgreifen, eine andere Herangehensweise kennenlernen und konstruktiv unser eigenes System überprüfen und überarbeiten können.
Was kommt dabei heraus?
Nach Erhalt der Auditberichte von der Ruhrwerkstatt wurden mit allen auditierten Teams Maßnahmen zur Verbesserung der beteiligten Prozesse entwickelt und umgesetzt.
Wir sind sehr gestärkt aus den gegenseitigen internen Audits herausgegangen und hoffen, dass wir gut gerüstet in das im November anstehende Externe Audit gehen werden.
Die Teams haben wir während der Auditgespräche mit unserer Kamera begleitet:
Hier zu Gast bei der internen Auditierung der Kompetenzfeststellung im Projekt "Zweite Chance":

Sebastian Bartoschek erklärt in seiner Dreifachfunktion als Fachbereichsleiter des Bereiches Jugendliche und junge Erwachsene, als „Erfinder“ des Kompetenzsfeststellungsverfahrens und als Prozesseigner des Prozesses Kompetenzfeststellung von RE/init e. V. die Verzahnung zwischen Projekt und Prozess.

Katja Kwiatkowski stellt ihre Aufgabe als Akquisiteurin innerhalb des Teams und des Prozesses dar.

Renate Rautenberg ist die Projektmanagerin und gleichzeitig die sozialpädagogische Begleitung im Projekt „Zweite Chance“. Sie stellt ihr Projekt eindrucksvoll und engagiert vor.

Die Auditorinnen der Ruhrwerkstatt e.V., Christiane Sandberg und Ellen Klunk-Babel, überprüften das System der Kompetenzfeststellung an Hand des Projektes "Zweite Chance".
Weiter auf dem Weg der Systemaudits folgte die Auditierung des Prozesses Nachbetreuung im Team der BOQUA:

Die Prozesseignerin und Projektmanagerin Anke Volkenborn erläutert die Nachbetreuung des Projektes BOQUA.

In Augenschein genommen wurde dieser Prozess durch das Auditteam Thorsten Haag und Jürgen Cotta der Ruhrwerkstatt e.V.

Abschließend stellten Katharina Silber und Kai Grzeszkowiak, beide Projektmanagende im Fachbereich Menschen mit Handicap, den Prozess Vermittlung mit den damit verbundenen Aufgaben vor.

Diese Systemüberprüfung wurde durchgeführt von dem Team der Ruhrwerkstatt e.V. Martina Junker und Klaus Theis.
Wir danken an dieser Stelle allen Beteiligten für ihre konstruktive und gewinnbringende Arbeit und hoffen auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit.
Die Geschäftsführung gratuliert Anke Sarrazin sehr herzlich zu ihrer bestandenen Prüfung "Qualitätsmanagementbeauftragte" und ernennt sie zur Qualitätsmanagementbeauftragten von RE/init e. V.:
Die Modulprüfungen ihres berufsbegleitenden Fernstudiums hat Anke Sarrazin bereits Ende März 2008 abgeschlossen und nun auch die offizielle Abschlussprüfung bestanden.
Das Qualitätsmanagement bei RE/init e. V. ist damit folgendermaßen strukturiert:
Geschäftsbereich QM: Gabriele Bremicker
QMB: Anke Sarrazin
QMB i. V. : Zorica Stankovic-Arnold
Die Geschäftsführung und das QM-Team wünschen ihr viel Erfolg in ihrem Tätigkeitsfeld und danken für ihr außerordentliches Engagement und ihren Einsatz.
Im Rahmen der thematischen Ausstellungen in der neuen Kulturkantine ka.3 in Recklinghausen haben sich 11 Ruhrgebietskünstler zu einer gemeinsamen Ausstellung zum Thema Heimat zusammengefunden:
Für Gudrun Gallo aus Herten gehören die "Mitmenschen" ganz eng zum Begriff Heimat. Deshalb sind ihre vielfältigen, bunten Figuren in ihren Bildern immer miteinander verbunden. Und auch dem Betrachter bleibt nichts anderes über als sie zu akzeptieren - mit ihren Stärken und Schwächen.
Der Gelsenkirchener Maler Jarek Cieplak zeigt in seinem Zyklus "Mein Schlesien" eine verarbeitete Realität, eine subjektive Sicht auf einen umgekehrten Raum - Raum der sich in seinem Gedächtnis festgeprägt hat. Die schwere, verschmutzte, industrielle Landschaft seiner früheren Heimat "Schlesien" bohrte sich in sein Gedächtnis ein und wurde für ihn zu einer Art Poesie.
In farbigen Prints auf Leinwand lädt die Marler Künstlerin Monika Jährig in drei großen Arbeiten zu einen vielfältigen "Spaziergang durch die Heimat".
Elke Strietzel interpretiert in ihren Arbeiten winzige Fotos, die sie in der spannenden Fotokiste der Großeltern gefunden hat - eine fremde, teils vergangene Welt und zugleich Teil der Heimat.
Detlev Potthoff zeigt vier Arbeiten seiner Ausstellung "Castrop-Rauxel - die andere Stadt." Es sind Bilder, die ins Detail gehen, die sich auf das für ihn Wesentliche beschränken oder es zum Wesentlichen machen. Mit dem geeigneten Bildausschnitt wird bewusst der gewohnte Kontext ausgeblendet, um der vertrauten Betrachtungsweise zu widersprechen.
Die Arbeiten des Gelsenkirchener Künstlers Karl Keshava setzen sich kritisch mit vergangenen und gegenwärtigen Umwelt- und Heimatzerstörungen auseinander "auf Koks - Krematorium des Reviers" oder "Nordsee - Mordsee?" sind zwei Titel der ausgestellten Bilder.
Die Ausstellung läuft seit dem 13. Oktober im ka.3 kultur & kantine, am Steintor 3, Recklinghausen .
Folgende Künstler stellen aus:
Jürgen Behfeld, Bottrop; Jarek Cieplak, GE; Gudrun Gallo, Herten; Monika Jährig, Marl; Inge Junghans, Bottrop; Monika Krautscheid-Bosse, Neustadt; Joachim Polnauer, RE; Karl Keshava, Gelsenkirchen; Detlev Potthoff, Castrop-Rauxel; Angelika Stephan, Essen; Elke Strietzel, Gladbeck
Anbei ein Pressefoto: "Kaufland" von Detlev Potthoff, Castrop-Rauxel:





Das Kinderkulturprojekt "Kulturmäuse", das nach den Sommerferien ins neue Themenjahr startete, hat neue Räume gefunden: seit August 2007 können die "Mäuse" sich vierzehntägig in den Räumen der Kulturkantine ka.3 mit den vielfältigen Aspekten von Kunst und Kultur beschäftigen.
Wer oder was sind die Kulturmäuse?
Die "Kulturmäuse" bieten Kindern im Alter von 6-12 Jahren die Möglichkeit,
Kultur in ihrer gesamten Bandbreite hautnah zu erleben. Dabei stehen so
unterschiedliche Bereiche wie Kochkunst und Performance, Kunsthandwerk
und Architektur, plastisches Gestalten, klassische Musik und Popmusik,
Hörspiel, Ausdruckstanz und Ballett, Graffiti und Comics, Computerdesign
(Internet) und Videokunst auf dem Programm.
Die Kinder treffen auf Künstler und lernen deren Werke kennen, besuchen Theaterstücke und Musicals, beschäftigen sich mit Literatur und Architektur. Auf diese Art und Weise erfahren sie Kunst und Kultur als etwas (Be-)Greifbares und allen Zugängliches.
Ein besonderer Schwerpunkt der Kulturmäuse liegt neben der Erfahrung von Kunst und Kultur auf der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und der Förderung ihrer emotionalen, sozialen und kognitiven Kompetenzen.
14./15. November 2007 – Das Qualitätsmanagementsystem von RE/init wurde zum zweiten Mal begutachtet. Es entspricht in vollem Umfang den Prüfkriterien gemäß DIN EN ISO 9001:2000 und Trägerzulassung gemäß AZWV. Die beiden Zertifikate sind somit für ein weiteres Jahr gültig.
2006 hat RE/init e. V. ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) eingeführt, um sowohl den Anforderungen der Marktwirtschaft als auch eine gleich bleibend hohe Qualität der Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden zu gewährleisten. Im Dezember desselben Jahres erfolgte dann die Zertifizierung durch die DQS ((Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) nach der ISO 9001:2000 und AZWV. Durch den engagierten Einsatz der Mitarbeitenden konnte das System seitdem ständig weiterentwickelt werden und in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess der Organisationsentwicklung einmünden.
Das im webbasierten Handbuch beschriebene Qualitätsmanagementsystem geht von einer „lernenden Organisation“ aus, um auf wechselnde und wachsende Anforderungen reagieren zu können, dazu sind regelmäßige interne und externe Überprüfungen (Audits) notwendig. Frau Brigitte Recker von der DQS hat als externe Auditorin eine so genannte "Begutachtung zur Systemförderung" im November 2007 in ausgewählten Standorten durchgeführt.
„Das QM- System erfüllt die Forderungen der DIN EN ISO 9001:2000 und der Rechtsverordnung zum SGB III (AZWV). Korrekturmaßnahmen waren nicht erforderlich“, konstatierte Frau Recker und empfiehlt die Aufrechterhaltung der beiden Zertifikate, die damit ein weiteres Jahr Gültigkeit haben.
Im Bericht heißt es weiterhin: „Das QM- System ist Handlungsgrundlage für alle Prozesse im Unternehmen. In den Auditgesprächen stellten alle MitarbeiterInnen dies sehr überzeugend dar. Sie äußerten sich begeistert über die Vorteile der guten Organisation und Dokumentation für ihre tägliche Arbeit. Das System wird von allen mitgetragen, die ständige Überprüfung von Erfolg und Zielerreichung sowie das Streben nach ständiger Verbesserung sind für MitarbeiterInnen und Führungskräfte selbstverständlich.“
Mit freundlicher Genehmigung von Frau Recker, den Mitarbeitenden und Teilnehmenden von RE/init e. V. waren wir mit der Kamera dabei und können zum ersten Mal Eindrücke in eine „Begutachtung zur Systemförderung“ vermitteln.
Die Mitarbeitenden warten gespannt auf das Einführungsgespräch zum bevorstehenden externen Audit.
Gabriele Bremicker stellt den KollegInnen unsere Auditorin von der DQS, Frau Brigitte Recker, vor.
Frau Recker führt die anwesenden Mitarbeitenden in Inhalt und Ablauf der „Begutachtung zur Systemförderung“ ein. Wie man sehen kann auf eine sehr nette Art und Weise.
Die Geschäftsführung von RE/init e. V. im externen Audit. Themen waren die Planung, Ziele, Organisation und die Managementbewertung. (v.l.n.r. Gerd Specht und Martina Leßnig)
Im externen Audit wurden auch ausgewählte Projekte wie REGIO BAS Am Steintor 3 überprüft. Die Fachbereichsleitende Brigitte Sicken im Gespräch mit Frau Recker.
Angela Wollny berichtet über ihre Einarbeitung bei RE/init e. V.
Katharina Silber und Kai Grzeszkowiak stellen das Projekt Jobs für Frauen mit Handicap vor.
Silja Schroer im Gespräch mit Frau Recker zur Dokumentation der Projektarbeit in den Aktiv Jobs in Gelsenkirchen.
Der Fachbereichsleitende IT, Lars Wohlfahrt, stellt Frau Recker die Infrastruktur und die Arbeitsumgebung der Mitarbeitenden von RE/init e. V. vor.
Frau Recker begutachtet die Applikationen im Intranet von RE/init e. V., das allen Mitarbeitenden online zur Verfügung steht.
Den Umgang mit Fehlern erläutert Tanja Preckel in ihrer Funktion als Mitarbeitende der Beschwerdestelle von RE/init e. V.
Unsere Auditorin Frau Recker versteht es, eine angenehme Gesprächsatmosphäre aufzubauen.
Frau Recker hospitiert im Stützunterricht des Projektes REGINE und lässt sich von Edgar Jansen und dem Projektteilnehmer Kai Maaßen Inhalt und Ablauf erläutern.
Mathias Stratmann stellt die Projektinhalte der Zweiten Chance dar.
Im Offenen Lerncenter (OLEC) der Zweiten Chance schaut Frau Recker Teilnehmenden über die Schulter, die über E-Learning und Lernsoftware ihre Kenntnisse selbstständig vertiefen oder erweitern.
Im OLEC können sich die Teilnehmenden gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse Wissen selbstständig aneignen, Bewerbungen erstellen oder Informationen online recherchieren.
Zwei Filmprojekte der anderen Art werden am 8. Dez. um 20:00 Uhr im ka.3 präsentiert:
Die Protoplasten freuen sich, ihrem Publikum zwei Künstler/Gruppen vorzustellen. Beide sind in Recklinghausen keine unbeschriebenen Blätter, im Gegenteil:
Andreas Ruppert ist freischaffender Künstler aus Recklinghausen, Mitglied der Künstlergruppe Sinnproduzenten der Gegenwart und bekannt durch verschiedene künstlerische Projekte aus dem Bereich Malerei, Bühnentheater und Live-Performance.
Das THEAITETOS TRIO ist den eingefleischten DADA-Fans längst ein Begriff: Mit schräger Musik und ebensolchem Humor haben sie die Lachmuskeln des Recklinghäuser Publikums schon oft bis an die Grenzen strapaziert. Nun zeigen sich Herr Ruppert und das THEAITETOS TRIO jeweils von ihrer cineastischen Seite:
Premiere:
Andreas Ruppert präsentiert seinen ersten Kurzfilm mit dem Titel: Trial
Er stellt im ka.3 “Trial” diese zweieinhalb Minuten Stop-Motion- Animation zum erstem Mal dem Publikum vor.
In den Katakomben unter seinen Laboratorien experimentiert der Professor mit seinem Homunkulus. Ein wissenschaftlicher Versuch nimmt nach einer Explosion eine für den Professor dramatische Entwicklung: Er verliert er seine physische Existenz und generiert zu einem völlig anderen Wesen. Aber an seinen Attitüden erkennen wir die Veränderung ist, wie so oft, nur rein äußerlich. Hinter der schönen Fassade steckt er immer noch, der unverbesserliche Forscher….
“Trial”, ein zweieinhalb Minuten Stop-Motion- Animations-Film der ohne Dialoge auskommt, obwohl komplett am Computer hergestellt, wirkt er in Form und Inhalt wie ein klassischer Zeichentrickfilm. Die Filmmusik wurde vom Theaitetos Trio eingespielt.
Das Theaitetos Trio präsentiert eine Neuvertonung des Filmklassikers “Nosferatu – eine Symphonie des Grauens” von F.W. Murnau:
Mit dem ihm eigenen Witz und sehr speziellem Instrumentarium rückt das Theaitetos Trio dem Stummfilmklassiker von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahre 1922 zu Leibe. Dieser Film gilt als Meilenstein nicht nur der Stummfilmzeit, sondern der Filmkunst schlechthin. Mit der Figur des „Nosferatu“ schuf Murnau den Prototypen des blutgierigen Vampirs, der seitdem in ungezählten Variationen die Kinoleinwand bevölkert. Der unvergleichliche Max Schreck sorgt mit seiner glänzenden Darstellung dieses Untoten für beste Gruselunterhaltung.
Das Theaitetos Trio nähert sich diesem Filmkunstwerk recht eigenwillig und wenig traditionell. Mit ihrem improvisatorisch-spielerischen Zugang schaffen die Herren eine Vertonung der ganz besonderen Art. Die entstehenden Musiken und Aktionen ergänzen, konterkarieren und verblüffen.
Mit Helmut Buntjer (Posaune, Ukulele, Elektronik), Johannes Dolezich (Piano, Flöten, Toypiano), Udo Herbst (Gitarre, E-Gitarre, Schränkchen) und Bernd Kortenkamp (Wachtelrealisator, Interpulsat-Neoschall, Schrott). Alle Vier singen bisweilen auch.
Wir bügeln in der Finsternis!
Dieses Musikkabarett sprengt die Grenzen der
Unterhaltung.
Grandioser Spaß und todtraurige Grotesken.
Das Theaitetos Trio ist eigentlich mit vier Herren leicht überbesetzt, das macht aber nichts. Denn die vier singen und spielen ganz unvergleichlich und sie schrecken vor keiner musikalischen oder literarischen Schandtat zurück. Immer präzise sein, lautet ihre Devise: Groteske Szenen und wunderbar leise Bilder, verzweifelte Mimik und virtuose Instrumentenbeherrschung sorgen immer für Lachstürme und ungeahnte Heiterkeitsausbrüche, erst Recht, wenn sie dann auch noch tanzen. Beim Theaitetos Trio scheint lediglich der Name kompliziert, der Rest ist allerbeste Unterhaltung.
Auch mit ihrem neuen Programm "Wir bügeln in der Finsternis!" bieten sie lakonische, gewitzte und anarchische Kleinkunst:
Da wird es Ausflüge in die Berge oberhalb von Goms geben, um Zeuge einer titanischen Bügelschlacht zu werden. Aber auch vom Kernschmelz verfolgte Physiker und mehrere Pferde lassen nicht lange auf sich warten, bevor die vier Herren Sie schließlich auf den Spuren des unvergleichlichen Juri Gagarin in den Weltraum und die Schwerelosigkeit entführen.
Ein Theaterabend mit viel Musik, schönen Liedern im ka.3, der Kulturkantine am Steintor. Beginn ist um 20:00 Uhr.
Mit Helmut Buntjer (Posaune, Ukulele, Elektronik), Johannes Dolezich (Piano, Flöten, Toypiano), Udo Herbst (Gitarre, E-Gitarre, Schränkchen) und Bernd Kortenkamp (Wachtelrealisator, Interpulsat-Neoschall, Schrott).
Alle Vier singen bisweilen auch.
Spannende Podiumsdiskussion zum Thema „Regenerative Energien – eine Chance für die Zukunft?“
Fester Bestandteil der Recklinghäuser Kulturkantine ist neben der darstellenden und bildenden Kunst die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung, der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Als Auftakt dieser Veranstaltungsreihe diskutieren unter Beteiligung des Publikums Landrat Jochen Welt, Alwin Fitting vom Vorstand RWE, Günter Fritsch, WIN Emscher-Lippe Gesellschaft, Unternehmer Karl-Heinz Hüsing und Willy Baitinger vom BUND. Zum Thema referieren Dr. Carl-Otto Still von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Astrid Neese, neue Chefin der Arbeitsagentur Recklinghausen und Dr. Baumann, Geschäftsführer der Energie-Agentur NRW. Durch die Veranstaltung führt Bernd Overwien, Zeitungshaus Bauer.
Einblicke in die Arbeit für Unternehmen und das interessierte Fachpublikum, Gespräche mit Projektmitarbeitenden; natürlich auch die Gelegenheit, Projektteilnehmenden über die Schulter zu schauen – das Ganze abgerundet mit einem Frühstück im ka.3 - bietet dieser Infotag. Gleicher Tatort um 12.00 Uhr – Bühne im ka.3 – Die Protoplasten mit einem Auszug aus ihrem Programm „Boxenluder – wie man Peter Hartz auf der Kriechspur überholt“.
Von der Live-Performance mit der Kettensäge bis zum Dschungelfieber – der Samstag bietet viel Abwechslung für Groß und Klein – und dazu ein buntes Bühnenprogramm:
10.00 bis 12.00 Uhr
Eye Toy für die jungen und jung gebliebenen Gäste
12.00 bis 13.00 Uhr
Rhythm & Dynamic, afrikanische Life-Musik und Akrobatik
13.00 bis 14.00 Uhr
Clownerie mit Willy Zett
14.00 bis 15.00 Uhr
Oriental Princess, Bauchtanz
15.00 bis 16.00 Uhr
Sing Star für Talente aus dem Vest
Und unsere Kleinen? Die vergnügen sich betreut von den Kulturmäusen beim Basteln, Spielen und Theatersport.......
02.11.07 - 20:00 Uhr
Premiere - abenteuerlich
Eroberungsgeschichten -- ganz gleich ob
sie nun von Frauen oder Kontinenten handeln
-- sind schmissige Erfolgsmythen aus
der Perspektive starker, mutiger, kluger und
einsamer Helden. Helden, die zu Wasser
oder auf dem Lande mit Lasso, Säbel (mitunter
auch heruntergelassener Hose) in unbekannte und unerforschte
Welten eindringen. Helden, die nehmen, was immer
sich auch an Landschaft vor ihnen ausbreitet. Sie haben für uns
Amerika, den Regenwald und auch Afrika entdeckt, damit wir es
uns gemütlich machen können und Fische essen und es warm
haben und billige Blumen und Medikamente, deren Wirkung
nicht erst an uns ausprobiert werden muss, und Tiere im Zoo
und Kleider im Schrank, die bunt und billig sind und demokratisierte
Mode heißen.
Heute, im Zeitalter der Globalisierung ist die Welt in der
Westerntasche der Cowboys gelandet. Es gibt nichts mehr zu
entdecken. Gewinner und Verlierer stehen fest. Die Welt ist fertig.
Oder?
Pattex und Sushi, zwei ungeklärten Geschlechts, ungeklärter
Herkunft und starken Willens machen sich hoch zu Roß auf die
Suche und vergaloppieren sich schon auffe Kanalstraße, dawos
gleich rechts umme Ecke nach Hochlarmark reingeht.
Fast hätten se aufgegebm, da sind se doch noch oben auffe
Halde angekommen und wie se so runnergucken, teilen se
sich schomma Gelsenkirchen und Bottrop im Kopp auf. Pattex
träumt vonne schöne Skianlage und Sushi will von Zechenturm
n Banjoseil runnerhängen lassen. "Dat nenn ich Struckturwandl",
sacht Pattex "und Öckemonie", lacht Sushi.
Textauswahl und -vortrag | Heike Kortenkamp | Andrea Nicke
Bühnenbild | Elke König

LENCHENS GEHEIMNIS
Nach dem Kinderbuch von Michael Ende
Für Kinder ab 4 Jahren
Alter: ab 4 Jahren und 1,2 Schuljahr
Dauer: 45 Minuten
Es spielt: Ulrike Rehbein
Lenchen will es nicht länger ertragen, dass ihre Eltern ihr ständig widersprechen. Nichts darf man. Anstatt drei Eis gibt immer nur eines. Ihr Zimmer muss sie ganz alleine aufräumen, und zum Müll runterbringen ist sie auch schon groß genug. Lenchen muss etwas ändern, aber wie?
Auf abenteuerliche Weise gelangt sie zur Fee Franziska Fragezeichen. Diese weiß Rat. Sie gibt Lenchen ein Zaubermittel, das ihre Eltern bei jedem “Nein” jeweils um die Hälfte schrumpfen lässt. Bald sind sie so klein, dass sie gut in die Wohnzimmervitrine passen.
Mit Hilfe der Fee stellt Lenchen die Welt auf den Kopf. Endlich ist alles erlaubt, und die Eltern schlafen im Puppenbett. Das bringt verrückte Abenteuer aber auch Gefahren mit sich. Und die große Frage: Gibt es ein Rückzauber ?
Ein unterhaltsames, spannendes Stück mit viel Liebe zu lustigen Details. Poetische Momente und witzige Einfälle lassen keine Figur vermissen. Und: Es ist eine Geschichte für Groß und Klein!
| Regie: | Heike Kortenkamp |
| Bühnenbild: | Matthias Dietrich |
| Musiktext: | Helmut Buntjer |
| Schauspiel: | Ulrike Rehbein |
gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster
Ein Highlight des Kulturherbstes findet am Sa., 20.10.07 ab 20.00 Uhr in der Kulturkantine statt:

Verleihung des diesjährigen Grünen Kulturkaktusses an Martina Leßnig für ihre Initiative, mit dem ka.3 einen neuen Recklinghäuser Kulturstandort in der ehemaligen Fernmeldeamtkantine zu etablieren.
Kulturprogramm:
Markus Kiefer spielt den Rotpeter, Gabriele Droste liest Lyrik und Joachim Polnauer und dieser sich selbst.
Eintritt: 10, - Euro

aus: Recklinghäuser Zeitung vom Donnerstag, 18.10. 07
Nach jahrelangen, treuen Diensten als Sekretärinnen eines mittelständischen Unternehmens werden sie völlig unerwartet entlassen.
Es ist der letzte Arbeitstag, Anke und Moni packen stumm ihre Sachen. Apathisch latschen sie durch die Straßen ihrer kleinen Heimatstadt. Da geht Moni - ohne zu schauen!!!!!!! - über die Straße und wird von einem Auto erfasst. Doch was für ein Glück: Der Fahrer ist Profi. Er bremst. Mit ihm und einem Modefotografen und noch dazu in Montecarlo beginnt für Moni und Anke ein neues Leben.
Anke und Moni haben Glück gehabt, aber wie geht es den anderen 4 Millionen?
Mit diesem Programm gehen die Protoplasten der Frage nach dem Sinn und Zweck der ARBEIT in einer neoliberalen und globalisierten Welt nach.

Künstler stellen Künstler vor.
Für einen "gestandenen" Künstler ist die Beschäftigung mit Leinwand,
Papier, Farbe, Pinsel usw. "Alltag". Für den "Feierabend"-Künstler ist
es etwas Besonderes und Außergewöhnliches.
ka.3 - die Kulturkantine hat
zehn Künstler aus dem Vest Recklinghausen gebeten, Künstlerisches,
Alltägliches und Außergewöhnliches aus ihrer Nachbarschaft vorzustellen, vom Nachwuchs und von "Talenten". "Auch mein Nachbar ist Künstler"
wagt dabei auch den zweiten und dritten Blick auf das manchmal
Alltägliche und Gewöhnliche, womit wir uns äußern und umgeben.
Die Ausstellung zeigt eine Arbeit des "gestandenen" Künstlers, eine
gerahmte Vita und eine Einführung zum Vorgestellten und drei bis vier
Beispiele seiner Arbeiten.
Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind:
Mo-Fr: 8:00 - 17:30 Uhr

Am 13. und 14. April 2007 jeweils um 20:00 Uhr stellen DIE PROTOPLASTEN ihr neues Stück vor:
Heike Kortenkamp & Andrea Nicke DIE PROTOPLASTEN
DER LAG DA SCHON. DER WAR SCHON TOT.
Das Ziel ist programmiert: Der Navigator weist den Weg: Zwei Mittvierzigerinnen, Angehörige einer überprivilegierten Nation (Deutschland) fahren für ein Wochenende auf Visionssuche. Im Forstbezirk Pfalzgrafenweiler im oberen Nagoldtal wollen sie herausfinden, welchen Sinn der Rest des Lebens in einem über vierzigjährigen weiblichen Körper haben könnte: Muss das letzte Drittel nur noch abgeatmet werden? Oder schlummert tief in ihnen eine Antwort, die lediglich vom Rauschen des Alltags übertönt wird? – Ein wahnwitziges Unternehmen, bei dem Erkenntnisse nur so an einem vorbeizischen. Und dann fährt man auch noch volles Programm – über einen drüber, einmal vorwärts, einmal rückwärts und noch einmal vorwärts und hinterlässt die Megareifenabdrücke, so ein Mist. Welcher Hirni hat denn den da hingelegt, verdammt noch mal, sonne Schweinerei. CARbarett über Moral & Anstalt und das Hin & Zurück des Lebens
( ... Heike Kortenkamp? ... Andrea Nicke? ... genau: „Else, wohin?“ )
Während der Ausstellungseröffnung "Streetart" im "ka.3 - kultur und kantine am steintor 3" lauscht das Publikum den Eröffnungsworten der Redner mit konzentriertem Interesse:

Im kleinen Kreis wird weiter diskutiert


Martina Leßnig im Gespräch

Die Organisatoren (Quelle: Recklinghäuser Zeitung, Jörg Gutzeit)

Der Künstler Trimaine (Quelle: Recklinghäuser Zeitung, Jörg Gutzeit)

Die Künstler Jive (Mitte), Rise (rechts)

Night, Jive, Rise (vorn, von links nach rechts)

Jive, Rise, Night
Jive, Night, Rise (v.o.) (Quelle: Recklinghäuser Zeitung, Jörg Gutzeit)

Im Anschluss wird gefeiert...

Rainer Haase (li) und Michael Wiesniewski (re), beide von der Stadt Recklinghausen
Einen ersten Überblick über die Kunstwerke der "Streetart"-Ausstellung erhalten Sie hier. Sie sind herzlich eingeladen, sich die Werke im Original anzusehen. Die Ausstellung im ka.3 ist noch bis Mitte Mai zu besichtigen.
Künstler: WOZ
Künstler: MÄRZ
Künstler: MOE
Künstler: HERR ORM
Künstler: HERR ORM
Künstler: TRIMAINE
Künstler: TRIMAINE
"LOS GEHT´S" lautete am 08.05.2007 das Motto einer LOS-Projektmesse in Gelsenkirchen.
Auftakt 10 Jahre RE/init e.V. - das Jubiläumsjahr beginnt mit mit der Ausstellungseröffnung "Streetart" im "ka.3 - kultur und kantine am steintor 3". Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Seit nunmehr 10 Jahren entwickelt der Verein Projekte zur Qualifizierung und beruflichen Integration von besonders benachteiligten Zielgruppen sowie von (Schwer-)Behinderten. Um nachhaltig hohe Qualitätsstandards für unsere Kunden zu gewährleisten und kontinuierlich zu verbessern, ist zum 27.04.2006 ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt worden. Der erfolgreiche Verlauf der Systembegutachtung ist in erster Linie dem außerordentlichen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von RE/init e. V. zu verdanken, die es trotz der Trauer um die viel zu früh verstorbene Geschäftsführerin Susanne Grünebohm geschafft haben, das von ihr auf den Weg gebrachte Qualitätsmanagement umzusetzen und kontinuierlich zu verbessern.

Als Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband ist RE/init e. V. auch an der Qualitätsgemeinschaft „Dienstleister am Arbeitsmarkt“ beteiligt, in der Mitgliedorganisationen Methoden und Werkzeuge der Qualitäts- und Organisationsentwicklung vermittelt bekommen und die Qualitätsmanagementbeauftragten bei der Einführung eines betrieblichen Qualitätsmanagementsystems erfolgreich unterstützt werden. Mit dem webbasierten Qualitätsmanagement-Handbuch steht RE/init e. V. ein Instrument zur Verfügung, das es ermöglicht, sowohl den Anforderungen der Marktwirtschaft, als auch dem Erfordernis unserer wichtigen und vornehmsten Aufgabe, der Begleitung vom Arbeitsleben ausgegrenzter Menschen gerecht zu werden, d. h., dass nicht ausschließlich ertragsorientiert gearbeitet werden kann, sondern der Mensch im Mittelpunkt der Arbeit steht. Grundlagen für die Begutachtung bilden die Richtlinien der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung AZWV und die Qualitätsstandards der DIN EN ISO 9001:2000. RE/init e.V. hat die Trägerzulassung AZWV für Maßnahmen mit Bildungsgutschein der beruflichen Weiterbildung nach dem SGB III und ist im Rahmen der beruflichen Bildung (Qualifizierung, Ausbildung und gemeinnützige Beschäftigung) für den gewerblich-technischen, kaufmännischen Bereich, unternehmensbezogene, personenbezogene und soziale Dienstleistungen zertifiziert. Die feierliche Zertifikatsübergabe erfolgte im neuen RE/init-Standort am Steintor durch Frau Brigitte Recker von der DQS. Die externe Auditorin hat die Systemanalyse und auch die Systembegutachtung in den ausgewählten Standorten mit großer Kompetenz geleitet und Anregungen für die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems gegeben. Die Übergabe war der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, die RE/init e.V. im Jubiläumsjahr für seine Kunden und Interessierten durchführt.
Die Vermittlungsquote bei der Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme „Integrierte Projekte Plus/ Weg und Raum „ sei „richtig gut“, betont Martina Leßnig. So hätten von den 40 langzeitarbeitslosen Teilnehmern im vergangenen Jahr 14 einen Arbeits- und vier einen Ausbildungsplatz gefunden, sagte die Chefin des Beschäftigungsträgers RE/init.
Projekt: Zwölf allein erziehende Mütter treten Teilzeit-Ausbildung in öffentlichen Dienst an - Abschluss in drei Jahren
Es ist nicht selbstverständlich, dass der Landrat persönlich einem Lehrling seinen Ausbildungsvertrag überreicht. Diesmal war es angezeigt, gleich mehrfach. Zwölf allein erziehende Mütter haben ihre Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation in Teilzeit begonnen. In einem bundesweit einzigartigen Projekt für das mehrere Partner an einem Strang ziehen: der Kreis RE, die Vestische Arbeit, die IHK, das Bildungszentrum des Handels, der Bildungsträger RE/init.
Marion Knauf wartet jahrelang auf diese Chance. Jetzt ist sie da. Die 31-Jährige absolviert eine Teilzeit-Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation.
Am 07.08.2006 startete am Standort Hohenhorst das Modellprojekt "Individuelle Erstausbildung für jugendliche ALG II - Bezieher unter 25 Jahren", das RE/init e.V. in Kooperation mit dem Bildungszentrum des Handels, der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen und der RAG Bildung im Auftrag der Vestischen Arbeit Kreis Recklinghausen durchführt.
Wie der Projekttitel bereits verrät, handelt es sich bei der Zielgruppe des Projekts um Jugendliche bzw. junge Erwachsene ALG II Empfänger, die bis dato über keine Berufsausbildung verfügen. Ziel des Projekts ist es, dieser Zielgruppe in Kooperation mit jeweils einem anderem Ausbildungsbetrieb, dem Angebot von außerschulischem qualifiziertem Stützunterricht sowie intensiver sozialpädagogischer Begleitung eine Berufsausbildung im Bereich Garten- und Landschaftsbau, Bürokaufmann/-frau oder Kauffrau/Kaufmann für Bürokommunikation bei RE/init e.V. zu ermöglichen.
Einen Ausbildungsplatz zu finden ist schwer. Noch schwerer ist es jedoch für junge Frauen, die sich bereits um ein eigenes Kind kümmern müssen. Das Projekt BEAT in Recklinghausen bietet die Lösung: Teilzeit für Azubis. Ein Bericht zum Tag der Ausbildung.
Unter dem Thema "Von der Ausnahme zur Regel - Teilzeitberufausbildung für junge Menschen mit Kindern", werden am Dienstag, 13. Juni, 10:00 - 15.30 Uhr, auf einer bundesweiten Fachtagung in Bielefeld entsprechende Möglichkeiten vorgestellt. Veranstalter ist das Netzwerk Teilzeitberufsausbildung, entstanden aus dem Projekt BEAT (Betriebliche Erstausbildung in Teilzeit für Alleinerziehende bis 25) der Agentur für Arbeit und der Recklinghäuser Arbeitsförderungsiniative RE/init e. V.
32 Frauen (und ein junger Mann) wollen mit dem Projekt "MiA ViA" der Arbeitslosigkeit entfliehen. Teilzeit-Ausbildung soll Elternschaft und Beruf vereinbaren. Hartz-IV-Behörde geht mit gutem Beispiel voran.
Im Rahmen einer Einführungsveranstaltung am 27.04.2006 hat RE/init e.V. das Qualitätsmanagementsystem gemäß DIN EN ISO 9001:2000 seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorgestellt. Durch die Einführung eines integrierten Qualitätsmanagements schafft RE/init e.V. die Grundlage zur Sicherung der mit unseren Kunden vereinbarten Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen.

Mit dem eingeführten Qualitätsmanagement-Handbuch steht RE/init e.V. ein Instrument zur Verfügung, das es ermöglicht, sowohl den Anforderungen der Marktwirtschaft, als auch dem Erfordernis unserer wichtigen und vornehmsten Aufgabe, der Begleitung vom Arbeitsleben ausgegrenzter Menschen gerecht zu werden, d. h., dass nicht ausschließlich ertragsorientiert gearbeitet werden kann, sondern der Mensch im Mittelpunkt der Arbeit steht.

Das im Handbuch beschriebene Qualitätsmanagementsystem geht von einer „lernenden Organisation“ aus. Das Qualitätsmanagementsystem und seine Darlegung im Qualitätsmanagement-Handbuch soll gemeinsam mit allen Mitarbeitern weiterentwickelt werden und in einen stetigen Verbesserungsprozess der Organisationsentwicklung einmünden. Die Freigabe des Qualitätsmanagement-Handbuches erfolgte durch eine feierliche Inkraftsetzung durch die Geschäftsführung von RE/init e.V. und den Vorstandsvorsitzenden Dr. Carl-Otto Still.

Junge, allein erziehende Mütter und auch Väter ohne Ausbildung oder Job haben auf dem Arbeitsmarkt wenig Chancen, weil die Kinderbetreuungsangebote meist nicht ausreichen.
Junge Alleinerziehende sind bei ihrer Suche nach Arbeit nicht länger auf sich allein gestellt: Re/init und das Bildungszentrum des Handels sind Träger des neuen Projekts "MiA ViA", gefördert durch die Vestische Arbeit Kreis Recklinghausen.
Eine qualifizierte Berufsausbildung ist die wichtigste Voraussetzung für eine eigene Lebensperspektive und daher gerade für junge Frauen und Männer mit Kindern eine unverzichtbare Grundlage für die Sicherung des Familienunterhalts. Die Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie ist jedoch immer noch mit erheblichen Problemen für junge Menschen mit Familienpflichten verbunden. Mit der am 01.04.2005 in Kraft getretenen Novellierung des Berufsbildungsgesetzes erhielt die Teilzeitberufsausbildung eine gesetzliche Grundlage.
Mit "Konfita" (Emscher-Lippe-Kompetenznetzwerk junge Frauen in Teilzeitberufsausbildung und -umschulung) wirkt der Verein RE/init der Frauenarbeitslosigkeit entgegen.
Der Name ist Programm: Die IHK Nord Westfalen setzt sich für die Stärkung und Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Nord-Westfalen (Münsterland und Emscher-Lippe-Region) ein.
Die Rehabilitation ist im deutschen gegliederten System der sozialen Sicherheit einer Vielzahl von Sozialleistungsträgern zugeordnet. Neben den Rehabilitationsträgern gibt es im komplexen Rehabilitationswesen eine Vielzahl von weiteren Beteiligten (z.B. Rehabilitationskliniken, Berufliche Rehabilitationseinrichtungen, Behinderten- und Selbsthilfeorganisationen usw.), mit denen eine Abstimmung und Zusammenarbeit erfolgen muss.
Die BfA ist der Dienstleister im Bereich der sozialen Sicherheit. Als Rentenversicherungsträger der Angestellten ist sie seit 1913 direkter Partner von derzeit rund 30 Millionen Versicherten und Rentnern sowie 1,5 Millionen Arbeitgebern. Hauptaufgabe ist die Berechnung und Zahlung von Renten und die Durchführung von Leistungen zur Rehabilitation. Daneben betreut sie die Versicherten in sämtlichen Themen zur gesetzlichen Rentenversicherung.
In den Evangelischen Kirchengemeinden sind viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und auch einige ehrenamtliche Mitarbeiter diakonisch tätig: Besuchsdienste, Diakoniesammlungen, Selbsthilfegruppen und vieles andere mehr.
Die LVA (Landesversicherungsanstalt) ist Träger der gesetzlichen Rentenversicherung der Arbeiter. Alle gewerblichen Arbeitnehmer sind unsere Versicherten - unsere Kunden. Zusammen mit den Handwerkern, den pflichtversicherten Selbstständigen, den freiwillig Versicherten und den Rentnern sind das im Landesteil Westfalen mehr als fünf Millionen Menschen, die wir betreuen.
Hörende Menschen haben die Möglichkeit verschiedene Beratungsstellen zu besuchen. Wenn sie Schulden haben, besuchen sie eine Schulden-Beratungsstelle. Wenn sie Anträge stellen wollen, unterschiedliche Ämter. Wenn sie Probleme mit ihren Kindern haben, gehen sie zu einer Erziehungsberatung.
Der Kreis Recklinghausen als örtlicher Träger der Sozialhilfe leistet einen wichtigen Beitrag zur sozialen Sicherung der Einwohner des Kreises Recklinghausen. Er hat die gesetzliche Aufgabe, die Existenz derjenigen zu sichern, die dazu aus eigenen Mitteln und Kräften nicht in der Lage sind, und ihnen die Führung eines Lebens zu ermöglichen, das der Würde des Menschen entspricht. Die praktische Durchführung dieser Aufgabe erfolgt dezentral in den 10 Sozialämtern der kreisangehörigen Städte.
Seit 1989 besteht FATZ in Recklinghausen und seit 2002 ist FATZ selbstständiges Institut im Fachbereich Kultur und Weiterbildung der Stadt Recklinghausen. Sie hat das Ziel, Chancengleichheit von Frauen und Mädchen auf dem Arbeitsmarkt der Region zu fördern.
Die GrünBau GmbH arbeitet für die Beschäftigung und Qualifizierung sozial benachteiligter Personengruppen und deren Integration in den regulären Arbeitsmarkt.
Arbeit ist unser Job. Damit kennen wir uns aus. Seit über zehn Jahren sind wir in den Bereichen Arbeitsmarkt und Wirtschaft in der Emscher-Lippe-Region tätig. Und das mit sichtbarem Erfolg: Der Verein Jugend in Arbeit hat sich zum modernen Dienstleistungsanbieter entwickelt.
Der Service Civil International Moers e.V. wurde 1979 von Freiwilligen gegründet, die u. a. an verschiedenen SCI Workcamps in der Türkei teilgenommen hatten und sich in der Bergarbeitersiedlung Moers-Meerbeck in der Arbeit mit Migrantenfamilien engagierten.
Die LEG Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen GmbH ist eines der größten Immobilienunternehmen in Deutschland. Wir bewirtschaften rund 63.000 eigene Wohnungen und rd. 109.000 Wohnungen in der Unternehmensgruppe.
In Zeiten ständig wechselnder Steuergesetzgebungen ist für die steueroptimale Gestaltung der Mandantenbedürfnisse die Konsultierung eines Steuerberaters fast unerlässlich geworden. Die Philosophie meiner Beratung ist durch diese Bedürfnisse meiner Mandanten geprägt.
Wir sind ein flexibles und unabhängiges Handels- und Dienstleistungsunternehmen der Telekommunikations- und Informationstechnik. Unser Firmensitz liegt in Hünxe zwischen Niederrhein und nördlichem Rand des Ruhrgebiets.
Besonders wenn es um Ihre Ziele und Wünsche geht oder wichtige Entscheidungen für Sie anstehen, brauchen Sie einen Partner an Ihrer Seite. Jemand, dem Sie vertrauen können, der Sie mit seinem Fachwissen unterstützt und Sie individuell richtig berät.
Im PARITÄTISCHEN verbinden sich soziale Einrichtungen und Initiativen. Gemeinsam sichern wir Vielfalt der Angebote und vereinen soziale Verantwortung, Selbsthilfe und Bürgerengagement. Die Kommunal- und Landespolitik hat die Verantwortung, die soziale Infrastruktur zu erhalten und bedarfsgerecht weiter zu entwickeln.
Die Deutsche BP Stiftung will einen Beitrag zur Überwindung von Jugendarbeitslosigkeit leisten. Förderregion ist NRW.
Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekt für junge Erwachsene, mit dem Ziel der Unabhängigkeit von Sozialleistungen.
Das Modellprojekt Kräutergarten bot Menschen mit psychischer Behinderung und anderen Schwerbehindertengruppen die berufliche Wiedereingliederung durch Qualifizierung und befristete Beschäftigung im Garten- und Landschaftsbau.
In dem Modellversuch wirken das Arbeitsamt Recklinghausen, das Diakonische Werk und der Recklinghäuser Verein RE-init, ein Träger von Qualifizierung und Umschulung, mit. Das Besondere an der Maßnahme: In einer auf 24 Monate verlängerten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme(ABM) werden Qualifizierung und eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung miteinander kombiniert. Nach zwei Jahren findet die Abschlussprüfung zum Verkäufer/zur Verkäuferin vor der Industrie- und Handelskammer statt. Finanziert wird das Projekt aus dem Sofortprogramm der Bundesregierung.
Sie stehen noch am Anfang ihres Lebens, aber ihre Zukunft sah bis vor kurzem nicht gerade viel versprechend aus. Denn die 24 Jugendlichen haben keinen Schulabschluss, damit auch keine Berufsausbildung und bislang wenig Aussichten auf eine Arbeitsstelle. Jetzt bekommen sie mit der Maßnahme Arbeiten und Lernen eine zweite Chance.
"Migrantinnen tun sich mitunter schwer damit, ihre Kinder an deutsche Tagesmütter abzugeben. Sie finden es schöner, wenn die Tagesmutter einen Migrationshintergrund hat - gleich welchen", sagt Anke Winkelmann von der Recklinghäuser Beschäftigungsinitiative RE/init. Dieser Nachfrage will RE/init in Kooperation mit dem Emscher-Lippe Integrationsnetzwerk für Migrantinnen (ELIM) Rechnung tragen: Am 16.08.06 startet eine zweimonatige Qualifizierung für Tagesmütter, die sich explizit an Migrantinnen aus der Region richtet.
ELIM heißt das neue Gemeinschaftsprojekt vom Bildungszentrum des Handels (BZdH) und den Beschäftigungsinitiativen "Re/init" sowie "Rebeq". ELIM soll ein "Rundum-Paket" für den Wiedereinstieg in den Beruf werden, dessen Module – vom Sprachkurs über Berufsvorbereitung in Teilzeit bis zur beruflichen Qualifizierung – aufeinander aufbauen. ELIM ist anders, sagen die Verantwortlichen. ELIM ist das "Emscher-Lippe Integrationsnetzwerk für Migrantinnen".
Ab sofort warten der Verein RE/init und die Vestische Arbeit mit einem neuen Angebot vor Ort auf. In den Räumen an der Ludwigstraße 6 können sich Empfänger von Arbeitslosengeld II rund ums das Thema Bewerbung beraten lassen. "Damit ersparen wir den Arbeitslosen den teuren Weg zur Arbeitsagentur in Recklinghausen", erklärt Ulrike Martin von RE/init.
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