Samstag, 20. März 2010, 19:00 Uhr
Sieger lesen - Preisträger der Autorennächte lesen erneut
im Ka.3
Eintritt: 10,00 € / 8,00 €
Veranstalter: NLGR
In diesem Jahr wird bei der traditionsreichen "Recklinghäuser Autorennacht" zum achten Mal die "Vestische Literatur-Eule" als Preis der Jury verliehen. Die Preisträger der bevorstehenden sowie der letzten sieben Autorennächte können sicherlich mit gutem Recht als "örtliche Helden" der Literatur bezeichnet werden. Die NLGR hat die Autorennacht-Sieger zu einem gemeinsamen Lese-Abend eingeladen. Wir fragen uns: Wie haben die Preisträger sich in den vergangenen Jahren literarisch entwickelt? Welche Texte sind zwischenzeitlich entstanden? Es dürfte ein spannender Abend werden - begleitet von Musik und Getränken.
Vorverkauf: Attatroll Buchladen, Buchhandlung Musial
Freitag, 19. März 2010, 19:30 Uhr
Jeden Morgen dasselbe Theater - Erinnern an Tana Schanzara
Gabriele Droste (Rezitation) und Alfons Nowacki (Klavier)
im Ka.3
Eintritt: 10,00 € / Ermäßigt: 8,00 €
Veranstalter: NLGR
Die "Königin des Ruhrpotts" wurde sie genannt, aber sie war viel mehr: eine kluge, kämpferische Frau, ein vitales, pfiffiges Original, eine vielseitige, grandiose Schauspielerin und vor allem ein Mensch mit einem großen Herzen. Neben ihrer Bühnenkarriere spielte sie in mehr als 70 Kino- und Fersehfilmen und wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Mehr als 50 Jahre war sie am Bochumer Schauspielhaus engagiert und hat dort Theatergeschichte geschrieben. In ihren Texten und Liedern erzählt sie sensibel und humorvoll von den Höhen und Tiefen ihres ungewöhnlichen Lebens.
Vorverkauf: Attatroll Buchladen, Buchhandlung Musial
Wir freuen uns, Sie zu unserer ersten Vernissage in 2010, am Mittwoch, dem 20. Januar 2010, ab 18 Uhr
in der Kulturkantine ka. 3, Am Steintor 3, Recklinghausen, begrüßen zu können.
Unter dem Titel "AnSichtSache" stellt Sebastian Bartoschek erstmals seine Fotobearbeitungen aus. Seine 34 ausgestellten Fotografien gehen der Frage nach, ob subjektive Wahrnehmungen der Realität sich in bearbeiteten Fotos wiederfinden können. Der EinBlick wird dabei nicht durch Personendarstellungen verstellt, sondern in Landschaften oder Türmen aber auch Alltagsszenerien eingefangen.
Alle Interessierten sind eingeladen, sich selbst ein eigenes Bild zu machen. Wir freuen uns auf einen Abend voller Betrachtungen und Austausch.
Die Ausstellung läuft bis zum 31.03.2010 zu folgenden Öffnungszeiten:
Mo-Do, 8:00 bis 17:00 Uhr, Fr, 8:00 bis 16:00 Uhr
Das ka.3-Team
RE/init e.V.
Am Steintor 3
45657 Recklinghausen
Tel.: 02361/3021-0
www.reinit.de
Das Kinderkulturprojekt "Kulturmäuse", das nach den Sommerferien ins neue Themenjahr startete, hat neue Räume gefunden: seit August 2007 können die "Mäuse" sich vierzehntägig in den Räumen der Kulturkantine ka.3 mit den vielfältigen Aspekten von Kunst und Kultur beschäftigen.
Wer oder was sind die Kulturmäuse?
Die "Kulturmäuse" bieten Kindern im Alter von 6-12 Jahren die Möglichkeit,
Kultur in ihrer gesamten Bandbreite hautnah zu erleben. Dabei stehen so
unterschiedliche Bereiche wie Kochkunst und Performance, Kunsthandwerk
und Architektur, plastisches Gestalten, klassische Musik und Popmusik,
Hörspiel, Ausdruckstanz und Ballett, Graffiti und Comics, Computerdesign
(Internet) und Videokunst auf dem Programm.
Die Kinder treffen auf Künstler und lernen deren Werke kennen, besuchen Theaterstücke und Musicals, beschäftigen sich mit Literatur und Architektur. Auf diese Art und Weise erfahren sie Kunst und Kultur als etwas (Be-)Greifbares und allen Zugängliches.
Ein besonderer Schwerpunkt der Kulturmäuse liegt neben der Erfahrung von
Kunst und Kultur auf der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und der Förderung
ihrer emotionalen, sozialen und kognitiven Kompetenzen.
Kein Problem - einfach anmieten:

Kein Problem - einfach anmieten.
Veranstaltungsdauer
70/30 Regelung
Sockelbetrag für die Bewirtung von 59,50 €
Reservierung unter 02361 3021-0.
22. und 23.01.2010,
jeweils Beginn um 20:00 Uhr / Einlass ab 19:30 Uhr
Eintritt: 12,00 €
Montag - Donnerstag von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr,
Freitag von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr,
in der Verwaltung von RE/init e.V., Am Steintor 3, 45657 Recklinghausen.
Karteninfo unter: 02361 3021-422
Liebe Kulturfreunde,
nach einer langen Sommerpause meldet sich die Kulturkantine zurück. Gemeinsam mit der Neuen Literarischen Gesellschaft Recklinghausen findet eine Lesung im ka.3 statt:
"Mann und Frau und Herz und...."
Freitag, 25. September 2009
Einlass: 19:00 Uhr
im ka.3
Eintritt: 10,00 € / 8,00 €
Veranstalter: NLGR
Die drei Mitglieder von "bzw" (Beziehungsweise/Beziehungswaise) sind älter geworden und damit um einige Erfahrungen reicher auf dem unendlichen Feld des Mit- und Gegeneinanders von Mann und Frau, in manchem weiser, manchmal aber auch verwaist.
"Mann und Frau und Herz und ..." - ja, was noch? Mit "Taten" hatten sie den Titel ihres ersten Programms vervollständigt, doch die Vielschichtigkeit im Verhältnis der Geschlechter zueinander ist damit nicht genügend beschrieben. Loriots Erkenntnis "Frauen und Männer passen einfach nicht zusammen" hat an Gültigkeit nichts verloren, und wie sich dieses Nicht-Zueinander-Passen auswirkt, wie es etwa die Erwartungen vor einem Date steuert, wie es das tägliche Miteinander erschwert und sich in skurrilsten Ausformungen zeigt, wie es dann doch kurzzeitig zu einem freundlichen Miteinander kommen kann: Das wollen Traute Bracht und Hanspeter Zingel mit einer völlig neuen Textauswahl darstellen. Michael Mikolaschek, der Benjamin im Trio, wird all die lauten und leisen Worte mit den passenden Tönen unterstützen.
Vorverkauf: Attatroll Buchladen, Buchhandlung Musial
Liebe Kulturfreunde,
wir würden uns freuen, Sie am Samstag, 25.04.09, 11.00 Uhr, in unserer
Kulturkantine begrüßen zu dürfen. Die Kulturmäuse veranstalten eine
Vernissage unter dem Motto "Erzähl mir was...". Weitere Informationen
finden Sie bei einem Klick auf das Poster.
Herzliche Grüße
Ihr ka.3-Team
Grüner Salon
„Kinder, Kinder, Kinder – Was kann Kulturpolitik angesichts der
demographischen Entwicklung tun? – kommt
die kulturelle Bildung für Kinder zu kurz?“
Liebe Kulturfreundinnen und -freunde,
herzliche einladen möchte wir Sie zu folgender Veranstaltung im ka.3, Am Steintor3, Recklinghausen (bitte Seiteneingang benutzen!), Samstag, 28.03.09, ab 14:00 Uhr:
Programm:
14:00 Uhr Talentschuppen für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Gesang, Tanz, Artistik, Zauberei ... (~10 min.)
Anmeldung ab sofort per Telefon RE 50-1050, Fax RE 50-1052 oder Mail an
info@gruene-recklinghausen.de
15:00 Uhr Kindertheaterstück „Himmelsleiter“ vom Theater Traumbaum aus Bochum (geeignet für Kinder von 8 – 12 Jahren)
16:30 Uhr Verleihung des Kulturkaktusses an die Geschäftsführerin der Kulturmäuse Frau Jutta Sosna-Grabelus. Anschließende Expertendiskussion zum Thema demographische Entwicklung & kulturelle Bildung für Kinder. Moderation Holger Freitag (Kulturausschussvorsitzender)
Alter ist ein Thema der Kulturpolitik geworden. Die Schrumpfung der Bevölkerung ist auch für die Kulturpolitik ein Fakt und wird sich auswirken auf die zukünftige Besucherstruktur der Kultureinrichtungen und bei Investitionsentscheidungen für neue Einrichtungen. Dominierte
in den vergangenen Jahren eher eine Politik der Angebotsvermehrung, so bedarf es jetzt eines Wechsels von der Angebots- zur Nachfrageorientierung. Wichtig sind aktivierende Strategien, um neues Interesse zu wecken und damit Nachfrage zu erzeugen. Hier kommen die kulturelle Bildung, die ästhetische Erziehung an den allgemeinbildenden Schulen und im Vorschulbereich, aber auch die vielfältigen außerschulischen Angebote ins Spiel. Es ist bekannt: Wenn es nicht gelingt, Kinder und Jugendliche sehr früh für Kunst und Kultur zu begeistern, werden sie entsprechende Präferenzen auch im Erwachsenenalter nicht ausbilden und natürlich auch in den Museen, den Musikschulen und später in den Theatern und Konzerthäusern fehlen. Modellprojekte wie "Jedem Kind ein Instrument", "Jedem Kind eine Stimme" und "Schule & Kultur" in NRW sind Beispiele dafür, wo dies erkannt wurde. Was kann und sollte Kulturpolitik angesichts der demografischen
Entwicklung tun? Zu diesem Themenkomplex würden wir gerne Ihre Meinung als Experte hören. In einem lockeren Gespräch mit dem Kulturausschussvorsitzenden Holger Freitag sollen „freie
Kinderkulturleute“ und institutionelle Vertreter ihre Einschätzung abgeben und Möglichkeiten der Vernetzung prüfen.
Ihr ka.3-Team
14.03.09, 20:00 Uhr, Einlass 19:15 Uhr, Eintritt 10 €, Vorverkauf bei RE/init e.V. von Montag bis Freitag, 8:00 bis 16:30 Uhr oder telefonisch 02361 3021-0
Wer die rasante Blockflötenshow von Wildes Holz schon einmal erlebt hat,
wird alle Vorurteile gegenüber diesem unterschätzen Instrument ablegen
müssen. Die Band präsentiert ihr Repertoire mit viel Charme und Humor,
ist rhythmisch auf Zack und spielt mit hinreißendem Drive. Tobias
Reisige, ein wahrer Virtuose seines Fachs, vermag es, seinen
verschiedenen Flöten eine ungeahnte Vielfalt an Klängen und
Ausdrucksmöglichkeiten zu entlocken. Das Repertoire der Gruppe umfasst
ein überraschend weites Spektrum an Genres: Jazz und Latin Music haben
ebenso ihren Platz wie Folk, Klezmer und sogar klassischer Musik. Aber
auch vor gewagten Cover-Versionen bekannter Rock-Klassiker macht die
Gruppe nicht halt. Wenn die Blockflöte bei "Born to be Wild" durch den
Saal röhrt , traut man seinen Ohren kaum. Für musikalische Höhepunkte
sorgen auch die vielen eigenen Kompositionen, mal rauh und wild, mal
lyrisch und einfühlsam. Hier entfalten sich die Originalität und der
Spielwitz der drei Musiker.
So wie live auf der Bühne überzeugt das Trio
auch auf CD. Bisher sind vier CDs von Wildes Holz erschienen: Wildes
Holz (1999), Live im Glashaus (2002), Wildes Holz vor der Hütte (2004)
und Wildes Holz hin und weg (2008). Die Band gib europaweit Konzerte und
Workshops.
Liebe Musikfreunde,
Tobias Reisige - Blockflöten
Tobias Reisige (*1976) hat eine künstlerische Ausbildung in klassischer
Blockflöte an der Folkwang Hochschule in Essen absolviert. Dort wurde er
2002 der erste Jazz-Blockflöten-Student. Neben seiner selbständigen
Arbeit als Blockflöten- und Saxophonlehrer ist er in verschiedenen
Ensembles tätig. Er leitet zudem regelmäßig Workshops.
Markus Conrads - Kontrabass
Markus Conrads (*1970) hat es geschafft, sich neben der Musik noch zum
Diplominformatiker ausbilden zu lassen. Er sah aber ein, dass kein noch
so gut geschriebenes Programm einen fetten Bass ersetzen kann. Deshalb
studiert Markus seit 2002 Jazz- Kontrabass an der Folkwang Hochschule in
Essen und ist in zahlreichen musikalischen Projekten aktiv.
Anto Karaula - Gitarre
Anto Karaula (*1973) bekam zum sechsten Geburtstag eine Gitarre
geschenkt und blieb dem Instrument bis heute treu. Nach einigen Jahren
klassischen Gitarrenunterrichts kaufte er sich eine E-Gitarre und
spielte die Rock-Klassiker rauf und runter. Über Freunde kam er zum
Jazz: mit der Gründung von Wildes Holz 1998 fand er zurück zur
Holzgitarre - weil sie "einfach am besten klingt!".
Weitere Infos unter http://www.wildes-holz.de
Tobias Reisige
Christinastrasse 76
50733 Köln
Tel.: +49 (0)221 29947871
Fax: +49 (0)221 29947872
Mobil: +49 (0)174 9331376
Email: tobias@wildes-holz.de
http://www.wildes-holz.de
www.tobiasreisige.de
Die Party geht weiter. Nach dem großen Erfolg im November 2008, bei dem die Band "machmalaut" ihre neue Stimme "Maria Cassius" vorstellte und frenetisch gefeiert wurde, spielt die sechsköpfige Truppe auf zum schweißtreibenden LIVE-DANCE.
Die Gäste sollten in Tanzlaune sein, wenn sich Maria und die Band am 20.2.2009 im ka.3 (Am Steintor 3) mit Soul-Hits, Rock-Krachern und Blues-Balladen präsentieren.
Maria war gerade auch bei DSDS-Casting zu sehen, wo sie Dieter Bohlen und die Jury an die Wand sang. Zum Glück für "machmalaut" bleibt sie der Band aber erhalten.
Einlass ab 19:30 Uhr. Eintritt 10 Euro. Vorverkauf unter 02361 3021-0.
Es spielt das Sinfonische Bläserensemble KuMuLi
unter der Leitung von Manfred Hof
u. a. Musik aus der „Schöpfung“, Schuberts „Forelle“ und dem „Fluch der Karibik“
Es liest die Schauspielerin Heike Kortenkamp von den Protoplasten
Sonntag, 08. Februar 2009,
11.00 Uhr
Kulturkantine, ka.3, Am Steintor 3, Recklinghausen
Eintritt 5.- €
Vorverkauf bei den Mitwirkenden,
im ka.3 und an der Tageskasse
ka.3, Am Steintor 3, Recklinghausen
26. Januar 2009, 19.30 Uhr, Einlass 19.00 Uhr
Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro
Veranstalter: Neue Literarische Gesellschaft Recklinghausen
Die ganze Vielfalt der Literatur gibt es am 26. Januar im ka.3 in Recklinghausen. Am Steintor 3, im ehemaligen Postgebäude, stellen sieben Autorinnen und Autoren eine Auswahl ihrer eigenen Texte vor. Wilfried Besser, Ulrich Dittmar, Britt Glaser, Gabriele Gröpper, Mona Jüntgen, Helmut Peters und Anja Ziegenhagen sind allesamt Mitglieder des Recklinghäuser Literaturstammtisches "Die TRAM".
Der Titel ihrer Lesung "Wi(e)derWorte -- unErhört" ist Programm. Doch worum geht es dabei eigentlich? Eher um Widerworte? Oder um "schon wieder Worte"? Und ist das alles etwa "unerhört"? Wie dem auch sei, Hauptsache die Worte bleiben nicht ungehört. Denn schließlich ist das Spektrum weit gesteckt und reicht von Kurzprosa über Lyrik und Aphorismen bis zu Short Story und Krimi.
Das verspricht einen abwechslungsreichen und spannenden Abend voller literarischer Überraschungen und Entdeckungen. Für musikalische Zwischentöne sorgt Wolfgang Bachmann, der auf seiner Gitarre improvisiert. Die Moderation übernimmt Ingo Freitag.
Karten für diese von der Neuen Literarischen Gesellschaft Recklinghausen veranstaltete Lesung gibt es im Vorverkauf im ka.3 sowie den Buchhandlungen Attatroll, Musial, Thalia und Winkelmann (alle Recklinghausen), in Herten bei der Buchhandlung Schramm und auch an der Abendkasse.
"Die TRAM" ist ein loser Zusammenschluss von derzeit 19 Autorinnen und Autoren aus dem Vest. Die Beteiligten treffen sich einmal im Monat, um sich über Literatur auszutauschen, eigene und fremde Texte zu diskutieren und gemeinsame Veranstaltungen vorzubereiten. Weitere Infos gibt es unter www.dietram.kulturserver-nrw.de.
Liebe Freunde der Kultur,
die Recklinghäuser Kulturkantine wünscht allen ein frohes und
gesundes Jahr 2009 und natürlich viele spannende kulturelle Ereignisse.
Wir starten unser Jahr mit einem besonderen Leckerbissen - in doppeltem
Sinne, denn die Ohrenschmausen haben was zu feiern...
Premiere am Samstag 24.01.2009,
20:00 Uhr,
Einlass 19:30 Uhr,
Eintritt 12,00 EUR, freie Platzwahl,
Karteninfo: 02361/3021-0
Die Ohrenschmausen & Isolde SchabratzkiEin Mix aus musikalischen und kabarettistischen Höhepunkten
Die Ohrenschmausen & Isolde Schabratzki laden ihr Publikum herzlich zu
ihrem neuen Programm Cocktailparty ein.
Serviert wird eine prickelnde Mischung aus spritziger Musik und
anregendem Smalltalk. Schampus, Schönheit, Schickimicki, Karriere,
Kröten und Klamotten, Torten, Tanz und Trallalla – es geht um Themen,
die die Welt nicht braucht, die aber Männer und Frauen gleichermaßen
bewegen.
Musikalisch geht es quer durch die letzten Jahrzehnte, mit eigenen
frechen Texten, selbstironisch und charmant dargeboten von den
Musikerinnen Martina Jägel (voc.), ChrisTina Köhn-Reimann (voc./piano)
und Brigitte Sowada (voc.).
Die gute Seele Isolde Schabratzki (Mechthild Ludwig) ist mittlerweile im
Programm unverzichtbar. Sie lässt es sich nicht nehmen, eigene Cocktails
aus Text und Gesang zu mixen und sie den Partygästen in ihrer
erfrischend unerschrockenen Art als schreiend komische Wahrheiten
aufzutischen.
Seit fünf Jahren treten die vier Frauen aus Recklinghausen und Marl
mit dem mitreißenden Mix aus Musik und Kabarett zusammen auf.
Sie begeistern nicht nur durch Geist und Witz, sondern überzeugen
insbesondere durch ihre musikalische Leistung.
Ohrenschmausen das heißt: Kultur in ihrer humorvollsten Form zu genießen! –
Herzliche Grüße
Martina Leßnig
ka.3,
Kultur und Kantine am Steintor 3,
45657 Recklinghausen
Der Gitarrist Wolfgang Bachmann und der Dichter Jürgen Wiersch zelebrierten mit ihren musizierenden Söhnen Nicolai und Rocco den Spirit des Rock'n'Roll, indem sie Bob Dylan in seinen Worten sowie in seiner Musik für sich sprechen ließen. Unterstützt wurden sie dabei von der Schauspielerin Julia Schnelte und dem Harpspieler Stefan Straußberger.
| Am: | Sonntag, 28.09.2008 |
| Ort: | ka.3 |
| Zeit: | 19.00 Uhr |
| Eintritt: | 6 Euro |
Die Theatergruppe Madamfo besteht aus 12 jungen Frauen mit Migrationshintergrund. Das Theaterstück "Himmelsbriefe" umfasst zehn wahre Geschichten, die mit Fiktion vermischt wurden. Sie erzählen von Wünschen und Träumen, von Barrieren und Enttäuschungen und wie man sie überwindet.
Durch Schüsse und Schreie erwacht die Vietnamesin Talea aus ihrem Albtraum. Die Nonne, Mutter Clara, versucht sie zu beruhigen, da Talea Angst vor dem kommenden Tag hat. Taleas größter Wunsch ist es, neue Freunde zu finden, da sie alleine nach Deutschland gekommen ist.
Als sie sich wieder schlafen legt, geht der seltsame aber abenteuerliche Traum weiter. Es fühlt sich an, als ob der Traum Wirklichkeit wäre, und Talea beobachtet schreckliche Schicksalsschläge von jungen Frauen, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Was bedeutet der Traum für sie? Ist es ein Zeichen? Ist es Wirklichkeit oder nur ein Traum?
Am nächsten Tag erwartet sie eine große Überraschung, als sie das Klassenzimmer betritt ...
| Regie: | Lambrini Rapti |
| Tontechnik: | Dietmar Mlodzian |
| Mit: | Feride Afaunova, Anna Burstedde - Raptis, Abira Gobi, Nicole Hagenau, Leyla Ismael, Preethe Jerosch, Sarah Jerosch, Martina Pastuschka, Nadin Salameh, Hang Thi-Thuy Tran, Claudia Zippel |
Das Kinderkulturprojekt "Kulturmäuse", das nach den Sommerferien ins neue Themenjahr startete, hat neue Räume gefunden: seit August 2007 können die "Mäuse" sich vierzehntägig in den Räumen der Kulturkantine ka.3 mit den vielfältigen Aspekten von Kunst und Kultur beschäftigen.
Wer oder was sind die Kulturmäuse?
Mittwoch, 12. März, 20 Uhr
ka.3, Am Steintor 3, 45657 Recklinghausen
Unter dem Reihentitel
"Zwei zwischen Wand und Tapete. Lesen aus der 5. Dimension"
haben sie den grauen Recklinghäuser Kultur-Herbst 2007 mit fünf Premieren
und einem Kinderstück gemildert.
Mit einer Auslastung von 63 % haben sie das ka.3 zu einer neuen Spielstätte in der Vestischen Mitte erkoren.
Im Frühjahr waren sie mit allen in Recklinghausen veröffentlichten Stücken auf Gastspielreisen, stellten die Wanne, aus der erotische Texte vorgetragen werden, mal hier mal dort auf, kurvten mit den "Boxenludern" durch die Gegend und ließen sich in ihrem Roadmovie, "Der lag da schon. Der war schon tot." von einem nervigen Navigator nach Waltrop führen.
Nichts desto trotz sind sie sooft es ging, für alle Fans und solche, die es werden wollen, im ka.3 aufgetreten:
18. und 19. April, 20:00, 16. Mai, 20:00 Uhr, 6. Juni, 20:00 Uhr:
"Den Voyeuren Futter zu liefern, den heimlichen Sehnsüchten Gestalt zu geben und ganz einfach pralle Lebenslust zu zelebrieren. Das alles gelang den beiden Protagonistinnen an diesem Abend mit skurrilem Charme." (RZ, 10.09.2007)
25. April, 20:00 Uhr:
"Dem Duo gelingt die Gratwanderung zwischen brüllender Komik und scharfsinniger Analyse. Unbedingt anschauen!" (WAZ, 16.10.2007)
30. Mai, 20:00 Uhr:
Während Deutschland das Supermodel sucht, waren wir für Sie in Rom, Madrid, Paris, Tokio und London und haben geschaut, wie man im übernächsten Sommer in Marl, Haltern, Wanne-Eickel, aber auch zu Hause rumlaufen soll/kann.
13. Juni, 20:00 Uhr:
Synchrontelefonate mit Mutter, unangemessene Party-Kleider, Butterbrote, die immer auf der beschmierten Seite landen, Gassenhauer der alten Elses, neue Lieder der Protoplasten, Texte von Sibylle Berg, Ingrid Laus und und vielen anderen. Musikalisch begleitet wurden sie dabei von Kai Möckel an der Klarinette und Martin Speight am Klavier. Das Tanzbein zuckte unterm Stuhl im Pasodobletakt: Brilliantextrem!
Das Kindertheater Fetter Fisch zeigte im April gleich zwei Programme:
Freitag, 11.April, 15:00 Uhr Vorpremiere:
Die Prinzessin ist oft allein. Im Schloss ist es still. Die Prinzessin kann
Stille nicht ausstehen. Weil ihr keiner gezeigt hat wie man spielt, schaltet
sie den Fernseher oder das Radio ein. Jeden Tag sitzt sie am Ufer des Baches
und drückt auf ihrem Gameboy herum oder dreht die Lautsprecher ihres
MP-3-Players auf.
Jenseits des Baches, der das Königreich teilt, lebt ein fremdes Wesen. Es
liebt Musik und erfindet eigene Rhythmen und Melodien. Es hört zu, wie der
Bach singt. Es komponiert und tanzt zu den Stimmen der Natur.
Die Geräuschkulisse der Prinzessin geht ihm ziemlich auf den Geist. Das
fremde Wesen muss "andere Saiten aufziehen" und etwas unternehmen.
Sonntag, 20. April, 11:00 Uhr
Sonntag, 20. April, 15:00 Uhr
"Es braucht nicht viel mehr als Papier, Tinte und Phantasie, um ein ganzes
Universum aus Märchen und Geschichten entstehen zu lassen.
Im Gasthaus zum Fetten Fisch bestellt eine gestresste Dame (Cornelia
Kupferschmid) Geschichten mit Soße und Nudelmütze, weil sie endlich mal
etwas anderes erleben will als den immer gleichen Bürotrott. Schon auf den
ersten Blick wirkt das Gasthaus sehr rätselhaft: Die Wände und die Möbel
sind aus Papier, und schrankgroße Bücher stehen herum. Auch der Kellner (Jan
Sturmius Becker) ist ein komischer Kauz, der in seinem Frack ein bisschen
wie ein Pinguin wirkt. Da ist es kein Wunder, dass schon bald ein Prinz und
ein Frosch der Dame ein Rätsel aufgeben.
Es beginnt eine rasant gespielte Reise durch fünf Märchen und Geschichten.
Zack verwandelt sich die Dame in die Hexe und nimmt Hänsel gefangen, der
eben noch der Kellner war.
Das Duo Kupferschmid und Becker füllt diese Welt mit Grimassen,
Sprachspielen und temporeichen Rollenwechseln mit Leben. Große Klasse!" (WN,
13.0.2007, Münster)
Flyer Kindertheater Fetter Fisch herunterladen
Am 2. Juni erschien mit "hin und weg" die vierte CD von Wildes Holz, www.wildes-holz.de. Aufgenommen im Herner Studio im Februar 2008 enthält die CD 16 neue Aufnahmen - eigene Songs und wie immer auch gewagte Coverversionen ("Walk On The Wild Side", "Wild Boys" u.a.). Als kleines Extra gibt es noch einen 17. Titel, aufgenommen live beim Neujahrskonzert am 2. Januar in Recklinghausen.
Vorgestellt wurde die CD erstmals am:
31. Mai
im Recklinghäuser ka.3
um 15.00 Uhr und 20.00 Uhr
CD-Bestellung sind möglich unter www.holz-records.de.
Bissig, süffisant, charmant und humorvoll präsentieren Die
Ohrenschmausen und Isolde Schabratzki ihr Programm Wechseljahre.
Verarbeitet werden in diesem Musikkabarett die Freuden und Leiden der
Frau ab 40. Egal ob es um schnelle Scheidung, heftige Hormone oder
lustvolle Liebe geht, es wird gnadenlos aus dem Nähkästchen geplaudert,
aber immer mit einem Augenzwinkern. Seit 1999 unterhalten die vier Damen
ihre wachsende Zuhörerschar, mal a capella oder mit Klavierbegleitung,
mit einer ganz eigenen Mischung aus klassischen Jazz-Songs und
spöttischen Kommentaren. Sie begeistern nicht nur durch Geist und Witz,
sondern überzeugen insbesondere durch ihre musikalische Leistung. Zu
bekannten Melodien aus Swing, Jazz, Pop und Schlagern singen sie ihre
eigenen frechen Texte, die das Publikum immer wieder zum Lachen bringen.
Mal ladylike, mal übermütig, mal intellektuell, mal naiv, mal glamourös,
mal zurückhaltend, albern, aber auch ernsthaft glänzen die Frauen mit
einem beeindruckenden Repertoire.
Flyer herunterladen
vom 23. 02.08 bis zum 19.04.08 war im ka.3 die erste
Kunstausstellung im neuen Jahr zu sehen:
Wazzar, das Feuchte, Fließende.....
Die Aufführungen fanden statt am Sa., 1. März 17:00 Uhr und am So., 2. März 17:00 Uhr
Madamfo Folder
Am 27.02.2008 fand im ka.3 eine Podiumsdiskussion zum Thema Patientenverfügung statt. Interessierte Bürger und Bürgerinnen waren herzlich eingeladen:
Näheres zur Podiumsdiskussion:
Einladung Patientenverfügung
Im Rahmen der thematischen Ausstellungen in der neuen Kulturkantine ka.3 in Recklinghausen hatten sich 11 Ruhrgebietskünstler zu einer gemeinsamen Ausstellung zum Thema Heimat zusammengefunden:
Für Gudrun Gallo aus Herten gehören die "Mitmenschen" ganz eng zum Begriff Heimat. Deshalb sind ihre vielfältigen, bunten Figuren in ihren Bildern immer miteinander verbunden. Und auch dem Betrachter bleibt nichts anderes über als sie zu akzeptieren - mit ihren Stärken und Schwächen.
Der Gelsenkirchener Maler Jarek Cieplak zeigt in seinem Zyklus "Mein Schlesien" eine verarbeitete Realität, eine subjektive Sicht auf einen umgekehrten Raum - Raum der sich in seinem Gedächtnis festgeprägt hat. Die schwere, verschmutzte, industrielle Landschaft seiner früheren Heimat "Schlesien" bohrte sich in sein Gedächtnis ein und wurde für ihn zu einer Art Poesie.
In farbigen Prints auf Leinwand lädt die Marler Künstlerin Monika Jährig in drei großen Arbeiten zu einen vielfältigen "Spaziergang durch die Heimat".
Elke Strietzel interpretiert in ihren Arbeiten winzige Fotos, die sie in der spannenden Fotokiste der Großeltern gefunden hat - eine fremde, teils vergangene Welt und zugleich Teil der Heimat.
Detlev Potthoff zeigt vier Arbeiten seiner Ausstellung "Castrop-Rauxel - die andere Stadt." Es sind Bilder, die ins Detail gehen, die sich auf das für ihn Wesentliche beschränken oder es zum Wesentlichen machen. Mit dem geeigneten Bildausschnitt wird bewusst der gewohnte Kontext ausgeblendet, um der vertrauten Betrachtungsweise zu widersprechen.
Die Arbeiten des Gelsenkirchener Künstlers Karl Keshava setzen sich kritisch mit vergangenen und gegenwärtigen Umwelt- und Heimatzerstörungen auseinander "auf Koks - Krematorium des Reviers" oder "Nordsee - Mordsee?" sind zwei Titel der ausgestellten Bilder.
Die Ausstellung lief vom 13. Oktober an über mehrere Wochen im ka.3 kultur & kantine, am Steintor 3, Recklinghausen .
Folgende Künstler stellten aus:
Jürgen Behfeld, Bottrop; Jarek Cieplak, GE; Gudrun Gallo, Herten; Monika Jährig, Marl; Inge Junghans, Bottrop; Monika Krautscheid-Bosse, Neustadt; Joachim Polnauer, RE; Karl Keshava, Gelsenkirchen; Detlev Potthoff, Castrop-Rauxel; Angelika Stephan, Essen; Elke Strietzel, Gladbeck
Anbei ein Pressefoto: "Kaufland" von Detlev Potthoff, Castrop-Rauxel:


Nachdem Die Protoplasten: Zwei zwischen Theater und Kabarett, alias Heike Kortenkamp und Andrea Nicke, im November 2006 mit ihrem Car-Barett "Der lag da schon. Der war schon tot." eine erfolgreiche und umjubelte Uraufführung im Münsterschen Wolfgang Borchert Theater und dann im
April eine ebenso glanzvolle Doppel-Heim-Premiere im ka.3 Kultur und Kantine am Steintor 3
in Recklinghausen gefeiert hatten, gestalteten sie von September bis Dezember 2007 eine komplette Spielzeit auf dieser Bühne .
Unter dem Titel "Zwei zwischen Wand und Tapete. Lesen aus der 5. Dimension"
starteten sie am 7. September mit der Premiere von "Sex and the city. Erotische Literatur vorgetragen aus einer Badewanne in Recklinghausen", ein ulti(perfor)matives Leseszenario, das 5 Premieren mit insgesamt 16 Vorstellungen umfassen sollte.
Die Welt der Protoplasten ist eine Zwischenwelt, formal-ästhetisch irgendwo zwischen Theater, Kabarett und Lesung verankert, und bei genauerer Betrachtung muss man sagen, dass dieser Zustand aus der Lebensrealität Kortenkamps und Nickes abfärbt: Zwischen den Zeiten (vor oder nach der berühmten Menopause), zwischen Über- und Normalgewicht, zwischen optimiert und deprimiert, zwischen altersweise und da-komm-ich-sowieso-nicht-mehr-hinter.
Thematisch griffen Die Protoplasten in der Spielzeit so ziemlich alles auf, was Weltliteratur und Groschenromane zwischen ekstatischer Erotik und grau-staubigem Arbeits(losen)alltag anzubieten haben, wobei die Künstlerinnen auch hier immer auf der Suche nach dem literarischen Dazwischen waren: ein Taumeln ist ihre Suche, kein Draufzusteuern. Sie meldeten sich aus der Badewanne, gingen auf die Straße, stiegen aufs Pferd und schlüpften in die neueste Mode. So war denn auch die Eröffnungspremiere "Sex and the city. Erotische Geschichten vorgetragen aus einer Badewanne in Recklinghausen" eine Gratwanderung:
Erotische Lektüre irgendwo zwischen ihren wunderbar feinen und richtig schön schäbig-derben Ausprägungen.
Nur eines war klar:
Sie saßen nicht zwischen zwei Badewannen, sondern drinnen, definitiv mittendrin, nur in der 5. Dimension eben, zwischen Wand und Tapete und dann wird nichts zwischen ihnen sein.
"In mein vorsprachliches Stadium, das man auch
Kleider-Stadium nennen könnte, also in die Form,
in der noch nicht gesprochen wird, die aber
schon da ist und auf ihre Aussage vor dem
Gericht der Menge wartet, sprachen die
Kommentatoren unaufhörlich hinein."
Elfriede Jelinek
Was Gottfried Keller romantisch "Kleider
machen Leute" nannte, bringt Elfriede
Jelinek im Prinzessinnendrama
"Jacky O." auf den Punkt: Kleider
sprechen bevor wir überhaupt den
Mund aufmachen. Für dieses Programm
haben wir die Literatur zum
Thema Mode durchkämmt und tragen
Ihnen vor, was die Dichter und Dichterinnen
über die Mode dachten.
Während Deutschland das Supermodel
sucht, waren wir für Sie in Rom,
Madrid, Paris, Tokio und London und
haben geschaut, wie man im übernächsten
Sommer in Marl, Haltern,
Wanne-Eickel, aber auch zu Hause
rumlaufen soll/kann. Begleitet wurden
wir von Recklinghausens Modezarinnen,
den Schwestern Münch.
Im Flugzeug haben wir gelesen und
von Autoren und Autorinnen gelernt,
was man alles wo, wann und wierum
anziehen kann!
Erleben Sie die ultimative Schau!
Alle quasseln vom Aufschwung! "Wo denn?" fragen sich Anke und Moni.
Nach jahrelangen, treuen Diensten als Sekretärinnen eines mittelständischen Unternehmens werden sie völlig unerwartet entlassen.
Es ist der letzte Arbeitstag, Anke und Moni packen stumm ihre Sachen. Apathisch latschen sie durch die Straßen ihrer kleinen Heimatstadt. Da geht Moni - ohne zu schauen!!!!!!! - über die Straße und wird von einem Auto erfasst. Doch was für ein Glück: Der Fahrer ist Profi. Er bremst. Mit ihm und einem Modefotografen und noch dazu in Montecarlo beginnt für Moni und Anke ein neues Leben.
Anke und Moni haben Glück gehabt, aber wie geht es den anderen 4 Millionen?
Mit diesem Programm gehen die Protoplasten der Frage nach dem Sinn und Zweck der ARBEIT in einer neoliberalen und globalisierten Welt nach.

Eroberungsgeschichten -- ganz gleich ob
sie nun von Frauen oder Kontinenten handeln
-- sind schmissige Erfolgsmythen aus
der Perspektive starker, mutiger, kluger und
einsamer Helden. Helden, die zu Wasser
oder auf dem Lande mit Lasso, Säbel (mitunter
auch heruntergelassener Hose) in unbekannte und unerforschte
Welten eindringen. Helden, die nehmen, was immer
sich auch an Landschaft vor ihnen ausbreitet. Sie haben für uns
Amerika, den Regenwald und auch Afrika entdeckt, damit wir es
uns gemütlich machen können und Fische essen und es warm
haben und billige Blumen und Medikamente, deren Wirkung
nicht erst an uns ausprobiert werden muss, und Tiere im Zoo
und Kleider im Schrank, die bunt und billig sind und demokratisierte
Mode heißen.
Heute, im Zeitalter der Globalisierung ist die Welt in der
Westerntasche der Cowboys gelandet. Es gibt nichts mehr zu
entdecken. Gewinner und Verlierer stehen fest. Die Welt ist fertig.
Oder?
Pattex und Sushi, zwei ungeklärten Geschlechts, ungeklärter
Herkunft und starken Willens machen sich hoch zu Roß auf die
Suche und vergaloppieren sich schon auffe Kanalstraße, dawos
gleich rechts umme Ecke nach Hochlarmark reingeht.
Fast hätten se aufgegebm, da sind se doch noch oben auffe
Halde angekommen und wie se so runnergucken, teilen se
sich schomma Gelsenkirchen und Bottrop im Kopp auf. Pattex
träumt vonne schöne Skianlage und Sushi will von Zechenturm
n Banjoseil runnerhängen lassen. "Dat nenn ich Struckturwandl",
sacht Pattex "und Öckemonie", lacht Sushi.
Textauswahl und -vortrag | Heike Kortenkamp | Andrea Nicke
Bühnenbild | Elke König
Das Ziel ist programmiert: Der Navigator weist den Weg: Zwei Mittvierzigerinnen, Angehörige einer überprivilegierten Nation (Deutschland) fahren für ein Wochenende auf Visionssuche. Im Forstbezirk Pfalzgrafenweiler im oberen Nagoldtal wollen sie herausfinden, welchen Sinn der Rest des Lebens in einem über vierzigjährigen weiblichen Körper haben könnte: Muss das letzte Drittel nur noch abgeatmet werden? Oder schlummert tief in ihnen eine Antwort, die lediglich vom Rauschen des Alltags übertönt wird? – Ein wahnwitziges Unternehmen, bei dem Erkenntnisse nur so an einem vorbeizischen. Und dann fährt man auch noch volles Programm – über einen drüber, einmal vorwärts, einmal rückwärts und noch einmal vorwärts und hinterlässt die Megareifenabdrücke, so ein Mist. Welcher Hirni hat denn den da hingelegt, verdammt noch mal, sonne Schweinerei. CARbarett über Moral & Anstalt und das Hin & Zurück des Lebens ( ... Heike Kortenkamp? ... Andrea Nicke? ... genau: „Else, wohin?“ )
Die Protoplasten freuten sich, ihrem Publikum zwei Künstler/Gruppen vorzustellen. Beide sind in Recklinghausen keine unbeschriebenen Blätter, im Gegenteil:
Andreas Ruppert ist freischaffender Künstler aus Recklinghausen, Mitglied der Künstlergruppe Sinnproduzenten der Gegenwart und bekannt durch verschiedene künstlerische Projekte aus dem Bereich Malerei, Bühnentheater und Live-Performance.
Das THEAITETOS TRIO ist den eingefleischten DADA-Fans längst ein Begriff: Mit schräger Musik und ebensolchem Humor haben sie die Lachmuskeln des Recklinghäuser Publikums schon oft bis an die Grenzen strapaziert. Nun zeigten sich Herr Ruppert und das THEAITETOS TRIO jeweils von ihrer cineastischen Seite:
Premiere: Andreas Ruppert präsentierte seinen ersten Kurzfilm mit dem Titel: Trial
Er stellte im ka.3 “Trial”, diese zweieinhalb Minuten Stop-Motion-Animation, zum erstem Mal dem Publikum vor.
In den Katakomben unter seinen Laboratorien experimentiert der Professor mit seinem Homunkulus. Ein wissenschaftlicher Versuch nimmt nach einer Explosion eine für den Professor dramatische Entwicklung: Er verliert er seine physische Existenz und generiert zu einem völlig anderen Wesen. Aber an seinen Attitüden erkennen wir die Veränderung ist, wie so oft, nur rein äußerlich. Hinter der schönen Fassade steckt er immer noch, der unverbesserliche Forscher….
“Trial”, ein zweieinhalb Minuten Stop-Motion- Animations-Film, der ohne Dialoge auskommt, obwohl komplett am Computer hergestellt, wirkt in Form und Inhalt wie ein klassischer Zeichentrickfilm. Die Filmmusik wurde vom Theaitetos Trio eingespielt.
Das Theaitetos Trio präsentierte eine Neuvertonung des Filmklassikers “Nosferatu – eine Symphonie des Grauens” von F.W. Murnau:
Mit dem ihm eigenen Witz und sehr speziellem Instrumentarium rückt das Theaitetos Trio dem Stummfilmklassiker von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahre 1922 zu Leibe. Dieser Film gilt als Meilenstein nicht nur der Stummfilmzeit, sondern der Filmkunst schlechthin. Mit der Figur des „Nosferatu“ schuf Murnau den Prototypen des blutgierigen Vampirs, der seitdem in ungezählten Variationen die Kinoleinwand bevölkert. Der unvergleichliche Max Schreck sorgt mit seiner glänzenden Darstellung dieses Untoten für beste Gruselunterhaltung.
Das Theaitetos Trio nähert sich diesem Filmkunstwerk recht eigenwillig und wenig traditionell. Mit ihrem improvisatorisch-spielerischen Zugang schaffen die Herren eine Vertonung der ganz besonderen Art. Die entstehenden Musiken und Aktionen ergänzen, konterkarieren und verblüffen.
Mit Helmut Buntjer (Posaune, Ukulele, Elektronik), Johannes Dolezich (Piano, Flöten, Toypiano), Udo Herbst (Gitarre, E-Gitarre, Schränkchen) und Bernd Kortenkamp (Wachtelrealisator, Interpulsat-Neoschall, Schrott). Alle Vier singen bisweilen auch.
Dieses Musikkabarett sprengt die Grenzen der
Unterhaltung.
Grandioser Spaß und todtraurige Grotesken.
Das Theaitetos Trio ist eigentlich mit vier Herren leicht überbesetzt, das macht aber nichts. Denn die vier singen und spielen ganz unvergleichlich und sie schrecken vor keiner musikalischen oder literarischen Schandtat zurück. Immer präzise sein, lautet ihre Devise: Groteske Szenen und wunderbar leise Bilder, verzweifelte Mimik und virtuose Instrumentenbeherrschung sorgen immer für Lachstürme und ungeahnte Heiterkeitsausbrüche, erst Recht, wenn sie dann auch noch tanzen. Beim Theaitetos Trio scheint lediglich der Name kompliziert, der Rest ist allerbeste Unterhaltung.
Auch mit ihrem Programm "Wir bügeln in der Finsternis!" boten sie lakonische, gewitzte und anarchische Kleinkunst:
Da gab es Ausflüge in die Berge oberhalb von Goms, um Zeuge einer titanischen Bügelschlacht zu werden. Aber auch vom Kernschmelz verfolgte Physiker und mehrere Pferde ließen nicht lange auf sich warten, bevor die vier Herren Sie schließlich auf den Spuren des unvergleichlichen Juri Gagarin in den Weltraum und die Schwerelosigkeit entführten.
Ein Theaterabend mit viel Musik, schönen Liedern im ka.3, der Kulturkantine am Steintor.
Mit Helmut Buntjer (Posaune, Ukulele, Elektronik), Johannes Dolezich (Piano, Flöten, Toypiano), Udo Herbst (Gitarre, E-Gitarre, Schränkchen) und Bernd Kortenkamp (Wachtelrealisator, Interpulsat-Neoschall, Schrott).
Alle Vier singen bisweilen auch.
LENCHENS GEHEIMNIS
Nach dem Kinderbuch von Michael Ende
Für Kinder ab 4 Jahren
Alter: ab 4 Jahren und 1,2 Schuljahr
Dauer: 45 Minuten
Es spielte: Ulrike Rehbein
Lenchen will es nicht länger ertragen, dass ihre Eltern ihr ständig widersprechen. Nichts darf man. Anstatt drei Eis gibt immer nur eines. Ihr Zimmer muss sie ganz alleine aufräumen, und zum Müll runterbringen ist sie auch schon groß genug. Lenchen muss etwas ändern, aber wie?
Auf abenteuerliche Weise gelangt sie zur Fee Franziska Fragezeichen. Diese weiß Rat. Sie gibt Lenchen ein Zaubermittel, das ihre Eltern bei jedem “Nein” jeweils um die Hälfte schrumpfen lässt. Bald sind sie so klein, dass sie gut in die Wohnzimmervitrine passen.
Mit Hilfe der Fee stellt Lenchen die Welt auf den Kopf. Endlich ist alles erlaubt, und die Eltern schlafen im Puppenbett. Das bringt verrückte Abenteuer aber auch Gefahren mit sich. Und die große Frage: Gibt es ein Rückzauber ?
Ein unterhaltsames, spannendes Stück mit viel Liebe zu lustigen Details. Poetische Momente und witzige Einfälle lassen keine Figur vermissen. Und: Es ist eine Geschichte für Groß und Klein!
Regie: Heike Kortenkamp
Bühnenbild: Matthias Dietrich
Musiktext: Helmut Buntjer
Schauspiel: Ulrike Rehbein
gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster
Künstler stellen Künstler vor.
Für einen "gestandenen" Künstler ist die Beschäftigung mit Leinwand,
Papier, Farbe, Pinsel usw. "Alltag". Für den "Feierabend"-Künstler ist
es etwas Besonderes und Außergewöhnliches.
ka.3 - die Kulturkantine hatte
zehn Künstler aus dem Vest Recklinghausen gebeten, Künstlerisches,
Alltägliches und Außergewöhnliches aus ihrer Nachbarschaft vorzustellen, vom Nachwuchs und von "Talenten". "Auch mein Nachbar ist Künstler"
wagte dabei auch den zweiten und dritten Blick auf das manchmal
Alltägliche und Gewöhnliche, womit wir uns äußern und umgeben.
Die Ausstellung zeigte eine Arbeit des "gestandenen" Künstlers, eine
gerahmte Vita und eine Einführung zum Vorgestellten und drei bis vier
Beispiele seiner Arbeiten.

Das Jubiläumsjahr begann mit der Ausstellungseröffnung "Streetart" im "ka.3 - kultur und kantine am steintor 3". Alle Interessierten waren herzlich eingeladen.

Während der Ausstellungseröffnung "Streetart" im "ka.3 - kultur und kantine am steintor 3" lauschte das Publikum den Eröffnungsworten der Redner mit konzentriertem Interesse:

Im kleinen Kreis wurde weiter diskutiert

Dr. Still

Martina Leßnig im Gespräch

Die Organisatoren (Quelle: Recklinghäuser Zeitung, Jörg Gutzeit)

Der Künstler Trimaine (Quelle: Recklinghäuser Zeitung, Jörg Gutzeit)

Die Künstler Jive (Mitte), Rise (rechts)

Night, Jive, Rise (vorn, von links nach rechts)

Jive, Rise, Night

Jive, Night, Rise (v.o.) (Quelle: Recklinghäuser Zeitung, Jörg Gutzeit)

Im Anschluss wurde gefeiert...


Rainer Haase (li) und Michael Wiesniewski (re), beide von der Stadt Recklinghausen
Einen ersten Überblick über die Kunstwerke der "Streetart"-Ausstellung erhielten Sie hier. Die Ausstellung im ka.3 war bis Mitte Mai zu besichtigen.
Künstler: WOZ
Künstler: MÄRZ
Künstler: MOE
Künstler: HERR ORM
Künstler: HERR ORM
Künstler: TRIMAINE
Künstler: TRIMAINE
Ein Highlight des Kulturherbstes fand am Sa., 20.10.07 ab 20.00 Uhr in der Kulturkantine statt:
Die Verleihung des diesjährigen Grünen Kulturkaktusses an Martina Leßnig für ihre Initiative, mit dem ka.3 einen neuen Recklinghäuser Kulturstandort in der ehemaligen Fernmeldeamtkantine zu etablieren.

Kulturprogramm:
Markus Kiefer spielte den Rotpeter, Gabriele Droste las Lyrik und Joachim Polnauer und dieser sich selbst.
Eintritt: 10, - Euro

aus: Recklinghäuser Zeitung vom Donnerstag, 18.10. 07
RE/init öffnet die Türen am Steintor 3
Spannende Podiumsdiskussion zum Thema „Regenerative Energien – eine Chance für die Zukunft?“
Fester Bestandteil der Recklinghäuser Kulturkantine ist neben der darstellenden und bildenden Kunst die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung, der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Als Auftakt dieser Veranstaltungsreihe diskutieren unter Beteiligung des Publikums Landrat Jochen Welt, Alwin Fitting vom Vorstand RWE, Günter Fritsch, WIN Emscher-Lippe Gesellschaft, Unternehmer Karl-Heinz Hüsing und Willy Baitinger vom BUND. Zum Thema referieren Dr. Carl-Otto Still von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Astrid Neese, neue Chefin der Arbeitsagentur Recklinghausen und Dr. Baumann, Geschäftsführer der Energie-Agentur NRW. Durch die Veranstaltung führt Bernd Overwien, Zeitungshaus Bauer.
Einblicke in die Arbeit für Unternehmen und das interessierte Fachpublikum, Gespräche mit Projektmitarbeitenden; natürlich auch die Gelegenheit, Projektteilnehmenden über die Schulter zu schauen – das Ganze abgerundet mit einem Frühstück im ka.3 - bietet dieser Infotag. Gleicher Tatort um 12.00 Uhr – Bühne im ka.3 – Die Protoplasten mit einem Auszug aus ihrem Programm „Boxenluder – wie man Peter Hartz auf der Kriechspur überholt“.
Von der Live-Performance mit der Kettensäge bis zum Dschungelfieber – der Samstag bietet viel Abwechslung für Groß und Klein – und dazu ein buntes Bühnenprogramm:
Eye Toy für die jungen und jung gebliebenen Gäste
Rhythm & Dynamic, afrikanische Life-Musik und Akrobatik
Clownerie mit Willy Zett
Oriental Princess, Bauchtanz
Sing Star für Talente aus dem Vest
Und unsere Kleinen? Die vergnügen sich betreut von den Kulturmäusen beim Basteln, Spielen und Theatersport.......
Am Steintor. 3
45657 Recklinghausen
02361 3021-0

Mit dem Umzug vom Stadtrand ins Zentrum von Recklinghausen rückt nicht nur die Zentrale von RE/init e.V., sondern auch das Problem der Arbeitslosigkeit noch stärker in das Bewusstsein der Menschen. Schließlich ist Arbeitslosigkeit keine Randerscheinung mehr -- längst kann sie jeden treffen, den Akademiker ebenso wie den Handwerker. Eben darum sucht RE/init e. V. den engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern -- die beste Bühne dafür ist die 2007 geschaffene "kultur und kantine am Steintor 3", kurz "ka.3" genannt. Ein tolles Forum für Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik zur gemeinsamen Entwicklung von Perspektiven für eine menschenwürdige Gesellschaft.
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